Gestern war Mittwoch

Nachdem ich mich in letzter Zeit um eine etwas positivere Grundeinstellung zu allem bemüht habe, schrieb ich gestern tatsächlich: Alles wird immer nur besser.

Na, wer ahnt es schon? Richtig. Solche Dinge sollte man nicht ungestraft behaupten.

Ich saß also gestern unschuldig gut gelaunt in der Arbeit an meinem PC, als dieser anfing nette klackernde Geräusche von sich zu geben. Unser Verhältnis zueinander ist sonst eigentlich recht gut, auch wenn er morgens einige Zeit braucht, um in die Gänge zu kommen. Aber wem geht das nicht so? Nachdem das Klackern zunächst immer wieder aussetzte, weshalb ich mich auch nicht gleich entschließen konnte den PC-Service zu rufen (wenn es nicht mehr klackert, geht der ja am Ende gleich wieder), wurde es irgendwann doch zur Dauerbeklackerung. Also angerufen und gewartet. Bis der Kollege schließlich da war hatte ich einen hübschen Bluescreen und eine kaputte Festplatte. :(

Naja, die Daten liegen bei uns zentral, also ist nichts meiner hübschen Dokus und unheimlich nützlichen Notizdateien verloren gegangen, aber einiges bleibt heute doch wieder neu einzurichten und darauf habe ich eigentlich ziemlich wenig Lust.

Immerhin, zu Hause erwartete mich bereits die Korrektur meiner Einsendeaufgabe von gestern: 10/10 Punkten. Eigentlich gut, wenn es damit nicht erst 30 Punkte, von insgesamt 235 wären… Naja, ich arbeite ja tapfer daran.

Aber gestern war erst einmal Mittwoch und da werden Serien geschaut. Außerdem noch Wäsche gewaschen, Geschirr gespült, Spaghetti Bolognese mit Spiralnudeln gekocht, sämtliche Böden gewischt und aufgeräumt. So irre das klingt, Putzen hat ja auch was befriedigendes. Und man kann dabei sogar etwas Frust abbauen, zumindest besser als wenn man steif am Schreibtisch sitzt und über Compilermeldungen rätselt. Man sieht, dass sich was tut, man hat das Gefühl was sinnvolles zu tun, es ist intellektuell überhaupt nicht anstrengend und man verbrennt Kalorien – vor allem, wenn man es wie ich vorzieht mit einem Lappen auf dem Boden rumzukrabbeln, weil man noch keine Freundschaft mit dem großen Wischmopp aus dem Putzschrank schließen konnte.

Aber keine Sorge, einmal wöchentlich ist wirklich genug. Auf dem Abendprogramm für heute stehen erstmal wieder Fernstudium und Reste von gestern ;)

2 Kommentare »

  1. Fernstudium in Presse und Internet - Fernstudium-Rundschau said,

    Juli 30, 2007 @ 17:45

    [...] fernstudiert-Blog zum Fernstudium Medieninformatik gibt es eine [...]

  2. Fernstudium said,

    August 2, 2007 @ 21:57

    WItzige Schilderung des Rechner-Sterbens… Und hoffentlich haben die Spiralnudeln mit Bolognaise-Sauce den Frust vergessen lassen haben ;-)

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